Tipp 2: Jedem Raum die passende Temperatur
Das Wohlbefinden in Innenräumen ist – neben Tätigkeit, Zugluft, Luftfeuchtigkeit und Temperatur von Wänden, Decken und Fußböden – nicht zuletzt eine Frage der richtigen Raumtemperatur.
Kontrollieren Sie daher regelmäßig, dass die empfohlenen Werte nicht überschritten werden. Bedenken Sie dabei, dass Sie pro Grad Raumtemperaturabsenkung ca. sechs Prozent Energie einsparen und damit Ihr Budget und die Umwelt entlasten.
Privathaushalte
| Verschiedene ÖNORMEN empfehlen in Wohnhäusern folgende Raumtemperaturen: | |
| Badezimmer, Wellnessräume | 24° C |
| Wohnzimmer, Kinderzimmer, Heimbüro | 20 - 21° C |
| Schlafzimmer, Küche, Arbeitszimmer | 18° C |
| Abstellräume, Windfang, WC | 15° C |
Gewerbebetriebe, Klein- und Mittelbetriebe:
| Einschlägige Normen empfehlen für Nicht-Wohngebäude folgende Raumtemperaturen: | |
| Bäder und Duschräume | 24° C |
| Kindergärten, Arzt- und Untersuchungszimmer | 22° C |
| Büroräume, Sitzungszimmer, Hotelzimmer, Unterrichtsräume, Verwaltungsräume, Werkstatträume (sitzende Tätigkeit), Verkaufsräume, Verkaufsläden, Hauptstiegenhäuser | 20° C |
| Lebensmittelverkauf, Ausstellungsräume, Kassenräume | 18° C |
| Turnhallen, Gymnastik- bzw. Fitnessräume | 16° C |
| Nebenräume, Nebenstiegenhäuser, WC, Flure, Fertigungs- und Werkstatt-Räume, Ausstellungshallen | 15° C |
| Garagen und sonstige frostfrei zu haltende Räume | 5° C |
Die Raumtemperatur soll während der kalten Jahreszeit in folgendem Bereich liegen – dabei muss die maximale Luftgeschwindigkeit und die Schwere der Arbeit berücksichtigt werden:
Achtung: Die Arbeitsproduktivität ist bei 21º C am höchsten. Mit steigender Raumtemperatur sinkt die Leistungsfähigkeit und beträgt bei 26 bis 28º C nur noch ca. 50 Prozent!
Auch die Farbgebung bestimmt die Behaglichkeit: Produktionsbetriebe konnten z. B. die Krankenstände durch die Verwendung „warmer“ Farben deutlich reduzieren.

