LINZ AG

+++       Unterbrechung der Straßenbahnlinie 1       +++       Umleitung Linie 27        +++

Tipp 2: Jedem Raum die passende Temperatur

Das Wohlbefinden in Innenräumen ist – neben Tätigkeit, Zugluft, Luftfeuchtigkeit und Temperatur von Wänden, Decken und Fußböden – nicht zuletzt eine Frage der richtigen Raumtemperatur.

Kontrollieren Sie daher regelmäßig, dass die empfohlenen Werte nicht überschritten werden. Bedenken Sie dabei, dass Sie pro Grad Raumtemperaturabsenkung ca. sechs Prozent Energie einsparen und damit Ihr Budget und die Umwelt entlasten.

Privathaushalte

Verschiedene ÖNORMEN empfehlen in Wohnhäusern folgende Raumtemperaturen:  
Badezimmer, Wellnessräume 24° C
Wohnzimmer, Kinderzimmer, Heimbüro 20 - 21° C
Schlafzimmer, Küche, Arbeitszimmer 18° C
Abstellräume, Windfang, WC 15° C

Gewerbebetriebe, Klein- und Mittelbetriebe:

Einschlägige Normen empfehlen für Nicht-Wohngebäude folgende Raumtemperaturen:  
Bäder und Duschräume 24° C
Kindergärten, Arzt- und Untersuchungszimmer 22° C
Büroräume, Sitzungszimmer, Hotelzimmer, Unterrichtsräume, Verwaltungsräume, Werkstatträume (sitzende Tätigkeit), Verkaufsräume, Verkaufsläden, Hauptstiegenhäuser 20° C
Lebensmittelverkauf, Ausstellungsräume, Kassenräume 18° C
Turnhallen, Gymnastik- bzw. Fitnessräume 16° C
Nebenräume, Nebenstiegenhäuser, WC, Flure, Fertigungs- und Werkstatt-Räume, Ausstellungshallen 15° C
Garagen und sonstige frostfrei zu haltende Räume 5° C

Die Raumtemperatur soll während der kalten Jahreszeit in folgendem Bereich liegen – dabei muss die maximale Luftgeschwindigkeit und die Schwere der Arbeit berücksichtigt werden:

  • Raumtemperatur 19° bis 25° C, max. Luftgeschwindigkeit 0,10 m/s, geringe körperliche Belastung
  • Raumtemperatur 18° bis 24° C, max. Luftgeschwindigkeit 0,20 m/s, normale körperliche Belastung
  • Raumtemperatur mind. 12° C, max. Luftgeschwindigkeit 0,35 m/s, hohe körperliche Belastung

Achtung: Die Arbeitsproduktivität ist bei 21º C am höchsten. Mit steigender Raumtemperatur sinkt die Leistungsfähigkeit und beträgt bei 26 bis 28º C nur noch ca. 50 Prozent!

Auch die Farbgebung bestimmt die Behaglichkeit: Produktionsbetriebe konnten z. B. die Krankenstände durch die Verwendung „warmer“ Farben deutlich reduzieren.