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Tipp 1: Regeln Sie Ihre Behaglichkeit selbst

Behaglichkeit bezeichnet im Zusammenhang mit der Heizung bzw. Klimatisierung den (Wohn-)Zustand, in dem sich der Mensch am wohlsten fühlt. Behaglichkeit empfindet man aber subjektiv und lässt sich daher nur grob allgemein festlegen.

Behaglichkeit entsteht durch Luftbewegung, Luftfeuchtigkeit, Luft- und Wandtemperatur sowie Kleidung. Zugluft sollte minimiert werden, obwohl sich gleichartige Luftbewegungen in der freien Natur angenehm anfühlen.

Die Luftfeuchtigkeit im Wohngebäude kann mit im Handel erhältlichen Messgeräten überprüft werden. Sie sollte im Idealfall zwischen 40 und 60 Prozent liegen.

Große Unterschiede zwischen Luft- und Wandtemperatur bzw. zwischen verschiedenen Wandtemperaturen sind unangenehm, da unterschiedliche bzw. geringe Wärmestrahlungen der Wände ein Wärmeentzugsgefühl vermitteln (sogenannte „Kältestrahlung“).

Die behagliche Lufttemperatur hängt nicht nur von der Jahreszeit ab, sondern auch von Alter und Geschlecht der Person sowie der Auswahl der Kleidung.

Einfluss auf die Behaglichkeit haben weiters der Ionisationszustand der Luft und Gerüche.

Fernwärme

Die Wärme der Fernwärme wird je nach Außentemperatur mit zentralen Einrichtungen elektronisch geregelt. Natürlich können Sie die Raumtemperatur trotzdem individuell einstellen:

Die Thermostatventile am Heizkörper ermöglichen Ihnen, Ihre Wohlfühlatmosphäre zu schaffen – und zwar bis zur möglichen Höchsttemperatur, die von der zentralen Regelung zur Verfügung steht.

Erdgas

Erdgas-Heizungen verfügen über eine elektronische Außentemperaturregelung, die die Heizwassertemperatur vorregelt. Natürlich können Sie mit einem Raumthermostat oder Thermostatventilen am Heizkörper die Raumtemperatur trotzdem individuell einstellen.

So schaffen Sie im Handumdrehen Ihre gewünschte Wohlfühlatmosphäre.